Zur Gesunderhaltung von Milchkühen ist Zufütterung oftmals notwendig

Da die Verbraucher immer häufiger Milchprodukte konsumieren, wird von den Kühen eine hohe Milchleistung gefordert, die oftmals nur durch Bei-Fütterung zu erreichen ist.

Sinkende Milchpreise bei gleichzeitig steigenden Futterkosten zwingen viele landwirtschaftliche Betriebe, dazu ihre Arbeitsweise zu optimieren. Die Fütterung der Milchkühe ist einer der größten Kostenfaktoren in einem Milchbetrieb. Wissenschaft und Milchbauern arbeiten im Bereich der Optimierung der Fütterung eng zusammen. Landwirte kennen den Zusammenhang zwischen Fütterung, Tiergesundheit und Milchleistung schon lange, in den letzten Jahren konnten Wissenschaftler diesen beweisen. Darüber hinaus fanden sie heraus, dass eine Milchkuh für die Produktion von einem Kilogramm Milch etwa 85 Gramm Eiweiß zusätzlich zur Proteinmenge, die für den Erhaltungsbedarf nötig ist, benötigt.

Für ein artgerechtes Leben von Milchkühen wird häufig von Agrarwissenschaftlern empfohlen,  die Nahrung der Kühe durch die Zugabe von Mineralstoffen zu bereichern.

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Mehr dazu im Ratgeber Fütterung Kühe 

Ob Klee, Mais oder etwas anderes heimische Eiweißfuttermittel sollten laut Agrarwissenschaftlern einen wachsenden Stellenwert in der Fütterung der Milchkühe erhalten

 

Bei einer Futterumstellung ist es allerdings wichtig, behutsam vorzugehen. Moderne Milchkühe reagieren sehr empfindlich auf eine veränderte Futterzusammenstellung. Selbst die Umstellung von Sommer- auf Winterfütterung und umgekehrt, führt in der Regel zu einer Verringerung der Milchleistung.

 

Schon als Kalb muss die Fütterung der späteren Hochleistungskuh optimal sein, denn nur so kann sie als erwachsenes Tier die an sie gestellten Anforderungen erfüllen. Wichtig bei der Fütterung sind neben Eiweiß und Raufaser auch organisch gebundene Spurenelemente.

Damit Milchbauern in der Lage sind für eine artgerechte Haltung zu sorgen, dürfen sie keine finanziellen Nachteile haben. Durch eine optimale Futterzusammenstellung können finanzielle Schäden verhindert werden.

Die Zusammensetzung des Futters spielt für die Milchleistung eine große Rolle. So müssen Eiweiß- und Nährstoffgehalt ebenso optimal sein wie der so wichtige Raufaseranteil. Ohne diesen kann der Pansen, der erste der vier Mägen einer Kuh, nicht arbeiten. Weitere Mägen sind der Netzmagen, er ist für das Wiederkäuen verantwortlich, an diesen schließt sich der Blättermagen an. Der Labmagen, als letzter, kommt dem Magen des Menschen am Nächsten.

 

Die Zufütterung mit Mineralstoffen könnte demnach sowohl für die Tiere als auch für die Bauern von Vorteil sein.

 

 


Weitere Informationen über die artgerechte Haltung von Milchkühen

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Milchratgeber_Welttierschutzgesellschaft
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Inhalt der Datei:

 

  • Was steckt hinter der Milch
  • Was bedeutet Bio für Kühe
  • Wie geht es den Milchkühen
  • Kriterien für Kuh-freundlichere Milch
  • Vergleich von konventionellen und Bio-Milchmarken
  • Kuh-freundlichere Milch durch Steigerung des Milchpreises für die Bauern